Theodor-Heuss-Straße 4, 38122 Braunschweig
Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH ist ein Unternehmen in der Kategorie Umweltberater mit Standorten in Köln, Berlin, Braunschweig und Garching. Rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich täglich in der GRS. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen aus den unterschiedlichsten Fachdisziplinen – von Ingenieurwissenschaften über Physik, Geologie, Chemie und Meteorologie bis hin zu Informatik und Rechtswissenschaften. Der Kölner Standort ist der Hauptsitz der GRS. Hier befasst sich das Team mit der Sicherheit und Sicherung kerntechnischer Anlagen, deren Stilllegung sowie mit Fragen des Strahlenschutzes. Darüber hinaus werden die Bereiche Projektträger, Projektmanagement und die Zentralen Dienste von hier aus gesteuert. Am Kölner Standort befindet sich auch das Notfallzentrum der GRS. Als Teil des radiologischen Lagezentrums des Bundes unterstützen Fachleute der GRS bei einem nuklearen Unfall von hier aus das Bundesumweltministerium und andere Behörden. Schwerpunkt der Aufgaben am Berliner Standort der GRS sind internationale Projekte – insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Unsere Expertinnen und Experten arbeiten hier mit atomrechtlichen Behörden und deren Sachverständigenorganisationen aus dem Ausland eng zusammen. Am Standort Braunschweig befindet sich das Endlagerforschungszentrum der GRS. Von hier aus wird der Bereich Endlagerung geleitet. Unsere Forscherinnen und Forscher betreiben dort anwendungsorientierte Grundlagenforschung und Entwicklungsarbeiten, die für die sichere Entsorgung radioaktiver und chemisch-toxischer Abfälle erforderlich sind. Im hier angesiedelten geowissenschaftlichen Labor der GRS wird zu geochemischen und geotechnischen Fragestellungen geforscht, die im Zusammenhang mit der Entsorgung solcher Abfälle aufkommen. Der Standort in Garching befindet sich auf dem Forschungscampus der Technischen Universität München in unmittelbarer Nachbarschaft zum Forschungsreaktor FRM II. Von Garching aus wird der Bereich Sicherheitsforschung geleitet. Unter anderem entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier Simulationsprogramme, mit denen sich Stör- und Unfälle in Kernkraftwerken berechnen lassen. In Garching ist zu diesem Zweck auch der Analysesimulator ATLAS der GRS beheimatet. Die GRS stellt Informationen zu den ukrainischen Kernkraftwerken (KKW) und sonstigen kerntechnischen Einrichtungen bereit. Zudem gibt es Dossiers zu den neuesten Entwicklungen hinsichtlich Bestand, Abschaltungen und Neubauten. Analytische Untersuchungen zu den Unfallabläufen in Fukushima Daiichi im Rahmen des OECD/NEA Projektes FACE sowie das Thema 'Small Modular Reactors – Sicherung und IT-Sicherheit müssen rechtzeitig mitgedacht werden' sind weitere Schwerpunkte der GRS. Aus unseren Forschungsbereichen nukleare Sicherheit, Endlagerung, Strahlen- und Umweltschutz finden Sie in unserer Publikationsdatenbank zum freien Download. Hier finden Sie auch unsere Geschäftsberichte und Corporate Governance Reports. Wenn Sie ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Studium abgeschlossen haben und neue berufliche Wege gehen möchten, sollten Sie die GRS kennenlernen. Begriffe wie Druckwasserreaktor, Langzeitsicherheit oder Strahlenexposition schrecken Sie nicht ab? Dann sind Sie bei uns richtig.
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